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Termin Informationen:

  • Di.
    05
    März
    2024

    Premiere - Die Morini Strad

    19:30Freie Bühne Wieden
    DIE MORINI STRAD von Willy Holtzman
    Übersetzung Uta Szyszkowitz und Michaela Ehrenstein
    Zum Stück

    Der Broadway Erfolg in Europa!
    Die Wiener Geigerin Erica Morini galt als musikalisches Wunderkind. Sie trat mit fünf Jahren vor Kaiser Franz Joseph auf, studierte bei Otakar Ševcík und spielte mit 14 Jahren als Solistin in der Carnegie Hall in New York. 1938 emigrierte sie nach New York.
    Ihr Vater schenkte ihr die berühmte Davidoff Stradivari, die 1995 auf mysteriöse Weise verschwand. Seither ermittelt das FBI zu diesem unten den „top ten art crimes“ gelisteten Verbrechen.
    Das feine Kammerspiel des auch für den Pulitzer Preis nominierten Autors Willy Holtzman ist ein virtuoses Stück über Freundschaft, die Bedeutung von Kunst und der Verantwortung ihr gegenüber.
    Es lebt von der grandiosen Zeichnung und Gegensätzlichkeit der beiden Charaktere: Der in der Fifth Avenue lebenden ehemaligen Stargeigerin Erica Morini und dem zurückgezogen lebenden Geigenbauer Brian, der allmählich das Vertrauen der kratzbürstigen und launischen Diva gewinnt.
    Mit Dany Sigel als Erica Morini und Leopold Selinger als Brian
    Regie Michaela Ehrenstein

    Assistenz Stefanie Gutmann
    Stückrechte Amerika: Marton Agency
    Rechte Übersetzung: Sessler Verlag

    VORSTELLUNGEN MÄRZ 2024
    Di 05. | Mi 06. | Do 07. | Fr 08.
    Mi 13. | Do 14. | Fr 15. | Sa 16.
    Di 19. | Mi 20. | Do 21. | Fr 22.
    Beginn 19:30 Uhr

9. bis 23. Mai 2026:
„Der Bockerer”
von Becher/Preses; Regie: Bruno Max.

Die Zahl der echten österreichischen Volksstücke ist gering, die der gelungenen politischen Volksstücke noch spärlicher: Neben den Werken von Horvath und Heinz R. Unger bleibt da fast nur noch Ulrich Bechers und Peter Preses „Der Bockerer” als vielleicht bekanntestes Beispiel und als wunderbare Gelegenheit für ein Ensemble zu großer Komödiantik mit Haltung. Doch so wie „Der brave Soldat Schwejk” kein Tatsachenbericht aus dem Ersten Weltkrieg ist, ist „Der Bockerer” keine Dokumentation über den typischen Österreicher und sein Verhalten während der Nazizeit, sondern stellt einen identitätsstiftenden wenn auch etwas zweifelhaften Archetypus märchenhaft auf die Bühne.